Arbeiten im Verbund Steglitz-Zehlendorf

Arbeiten im Verbund Steglitz-Zehlendorf

Betreutes Einzelwohnen in der Lern-WG und in der eigenen Häuslichkeit in Berlin-Lankwitz

Personenkreis

Im Verbund Steglitz-Zehlendorf unterstützen wir vorwiegend Junge Erwachsene mit Lernschwierigkeiten.

Die Lern-WG in der Leonorenstraße ist ein Projekt der Anne Ramm Stiftung in Kooperation mit dem Träger die reha e.v. und der Medical School Berlin (MSB). Sie besteht aus zwei inklusiven Wohngemeinschaften für je sechs Personen, in der junge Erwachsene mit und ohne Lernschwierigkeiten zusammenwohnen. Das heißt: Je drei Personen, die durch die reha e.v. betreut werden und drei Studierende der Medical School Berlin, leben hier unter einem Dach. Sie trainieren gemeinsam ein selbständiges Leben, denn alle wohnen zum ersten Mal nicht mehr zu Hause. Im Betreuungsalltag spielt deshalb auch die Elternarbeit eine wichtige Rolle.

Im Betreuten Einzelwohnen unterstützen wir zurzeit zwei Personen mit Lernschwierigkeiten, die in ihrer eigenen Wohnung leben. Wir erweitern das Angebot aktuell, sodass die Anzahl unserer Kund*innen im Betreuten Einzelwohnen wachsen wird. Der Fokus liegt auf der Unterstützung von jungen Erwachsenen ab 18 Jahren, es können aber auch andere Altersgruppen hinzu kommen.

Team

Das Team des Verbunds Steglitz-Zehlendorf besteht aus vier Mitarbeiter*innen, die sowohl in der Lern-WG als auch im Betreuten Einzelwohnen tätig sind. Das Büro befindet sich im Erdgeschoss der Leonorenstraße 41-43. Dort gibt es auch einen Gemeinschaftsraum mit Küche.

Dienstzeiten

Die Betreuungsintensität für unsere Kund*innen in den beiden Wohngemeinschaften ist höher als im Betreuten Einzelwohnen, so dass dort auch regelmäßig am Wochenende gearbeitet wird. Im Übrigen findet in beiden Angeboten die Betreuung werktags überwiegend mittags bis abends statt.

Gut zu wissen

Die Zusammenarbeit von drei Organisationen und das inklusive Zusammenleben junger Menschen macht die Lern-WG einzigartig in Berlin. Die MSB führt begleitend auch eine wissenschaftliche Reflexion durch, bei der sie einen partizipativen Ansatz verfolgt und alle Bewohner*innen einbezieht.